Hier finden all die Bilder einen Platz
zu denen es eine besondere Geschichte gibt

Hulky hat sich im Alter von 10 Jahren(*2000) selbstständig auf die Suche nach neuen Dosenöffnern begeben .Ihre Dosine durfte sie leider nicht ins neue Domizil mitnehmen,also sollte sie bei ihrer Mutter im Haus wohnen .Dort gabs Freigang, einen großen Garten usw. und eigentlich wäre alles perfekt gewesen, aber irgenwas stimmte offenbar nicht, denn sie nächtigte regelmäßig im Gartenhaus der Nachbarn,drang auch desöfteren in deren Haus ein um sich dort auf den Polstern zu räkeln, sich schmusen und füttern zu lassen und fand somit ein williges Dosenöffnerehepaar(meine Eltern ).....und dafür das es anfänglich hieß....nagut, aber nur weil es jetzt nachts schon friert und die arme Katze sonst krank wird ...im Frühjahr muß sie aber wieder raus....ins Schlafzimmer darf sie nicht ...und ins Bett erst recht nicht....und geschlafen wird im Heizungskeller.....HA !!!
Es ist wohl überflüssig zu erwähnen, das sie dort seitdem sämtliche Privilegien genießt, dh. es gibt keinen Raum , keine Schlafstätte die von ihr nicht mitbenutzt würde und das dauerte nicht einmal 2 Wochen.
Ihre alte Dosine,froh das alles so gekommen ist, besucht sie schonmal ist aber ansonsten eher abgeschrieben.Hulky wird inzwischen auch liebevoll
"der Parasit" genannt.. sie
verstarb am 26.01.2006 an einem Leberleiden.

Szia aus Ungarn, dort wurde sie von einer Freundin entdeckt...angekettet auf einem schmutzigen Hof an einer dicken Eisenkette in einem völlig jämmerlichen und verwarlosten Zustand.Sie bot dem Besitzer umgerechnet 40DM um das arme Tier mitnehmen zu können.Allen Vorurteilen zum Trotz ...denn einen Kettenhund wird ja angeblich nicht zutraulich....!!! Nach zweiwöchiger dringend notwendiger, intensiver Pflege und Versorgung Vorort,durch eine ansässige Veterinärin, trat Szia endlich die Reise nach Deutschland an.Hier lebt sie nun glücklich und zufrieden,als Mitbewohnerin dreier Katzen....und ist ein ganz toller lieber Familienhund...mit 5 süßen knuffeligen Babys(auf d Foto 5Wo alt)

Lucy...war 15 Jahre lang Wohnungskatze, wovon sie 10 auf einem Dachboden versteckt wurde, weil ihre damaligen Besitzer keine Katzen halten durften. Danach lebte sie bei einer alleinstehenden Frau und ließ sich verwöhnen. Als diese nach einigen Jahren Mann und Kind bekam forderte Lucy ihre Alleinherrschaft ein, indem sie unsauber wurde. Der Mann mochte die Katze nicht, die Katze mochte den Mann nicht und als ihr damaliges Frauchen kurz vor der Entbindung stand und Lucy hartnäckig überall hinschiß mußte sie ins Tierheim. Dort endeckte sie..Sonja.. und nahm sie mit. Hier zeigte sich Lucy als außergewöhnliche Katzenzicke, die nach zwei Tagen im neuen Heim ihren ersten Freigang überhaupt genoß! Und wie! Es war wunderbar anzusehen, wie selbstverständlich und geschickt auch Wohnungskatzen die Bäume hochklettern können. Vom Instinkt Mäuse zu jagen will ich gar nicht erst anfangen! In der ersten Woche waren es 18 (!) Mäuse die sie brachte! Heute lebt Lucy seit einem Jahr mit drei Hunden und einem ihr verhasstem Kater zusammen, genießt ihre Freiheit und ist eine wunderbare kleine schwarze eigenständige Katzenpersönlichkeit!

CASPER
... fand durch eine Tierheimvermittlung seinen Bruder wieder! Beide kamen aus einem Wurf einer dubiosen Züchterin und Casper wurde seinerzeit an einen Pizzeriabesitzer verkauft. Dort sollte er als Wachhund in der Gaststätte fungieren, d.h. tagsüber angekettet unter der Eckbank liegend und nachts fei in der Pizzeria. Leider zeigte ihm keiner wie er´s richtig machen sollte und genaugenommen zeigte ihm nie einer auch nur irgendetwas. Für den Hund hieß das Unsicherheit, Unterforderung und Frust. Als er eines Tages die Gaststätte zerlegte auf Hundeart brachte sein Besitzer ihn ins Tierheim. Eigentlich sollte Casper im Dillenburger Tierheim abgegeben werden, aber die hatten an diesem Tage geschlossen. Also fuhr er weiter nach Siegen. Dort endeckte ihn (na wer wohl??...Sonja!) Anhand der Tätowierung im Ohr stellte sie fest, dass dieser Hund der Bruder ihres eigenen Weißen Schäferhundes war und sie konnte sich sogar noch an Casper erinnern! Was war nur aus diesem kleinen Hund geworden? Ein halbjähriger Rüde, sehr unterernährt, total ängstlich vor alles und jedem, nicht stubenrein, konnte nicht alleine bleiben und und und. Ein "verschissenes" Bündel armer Hund! Es hat gute zwei Jahre gdauert, bis aus Casper ein schöner, selbstbewußter Schäferhund wurde, der heute ein eingeschworenes Hundeteam mit seinem Bruder Nathan bildet! Auch wenn ein wenig Unsicherheit und Skepsis - z.B. fremden Leuten gegenüber- geblieben ist, er hat sich prima entwickelt zu einem ganz tollen Hund der immer und überall dabei ist!